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14.11.2014, 20:40 Uhr

Karl-Josef Laumann bei der CDA

Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Patienten und Pflege im Gerhard-Kersting-Haus

Auf Einladung der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) aus Essen und Gelsenkirchen besuchte der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Karl-Josef Laumann, das Gerhard-Kersting-Haus in Essen. In dem jungen Senioren- und Pflegeheim im Essener Universitätsviertel etablierte die Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen mbH (GSE) als Betreiber ein Konzept einer kultursensiblen Altenpflege und setzt damit neue Maßstäbe in der Integration muslimischer Mitbürger. Ein Konzept, dass auch Laumann gerne kennenlernen wollte.  

Neben einem Andachtsraum für Christen gibt es im Gerhard-Kersting-Haus einen nach Osten ausgerichteten Gebetsraum mit vorgelagertem Waschraum für Muslime, den Laumann besichtigte und sich beschreiben ließ. Auch bei der Speiseplangestaltung und bei der Pflege werden die Glaubensgrundsätze des Islam berücksichtigt. Auch den „Snoezelraum“, in dem sich die Senioren bei Musik und vielfältigen Sinnesangeboten entspannen können, besichtigte Laumann
Der Essener CDA-Vorsitzenden Dieter Landskrone erinnerte auch an den Namensgeber des Seniorenheims. Gerhard Kersting war ein Essener Sozialpolitiker und der Amtsvorgänger Landskrones als Vorsitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft in Essen.
Im Anschluss an die Besichtigung des Hauses referierte Staatssekretär Karl-Josef Laumann noch vor die aktuellen gesetzlichen Neuregelungen, die auf den Weg gebracht wurden. Anschließend beantwortete er auch die Fragen der Zuhörer. Gerade auf die Nachfragen der Fachleute aus dem Pflegebereich und Angehöriger ging Laumann umfangreich ein.
 



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